Ein weiterer Treff mit selbstständigen Organisationen, die im Jemen tätig sind, war für den Verein von Große Bedeutung. „Yemen Medical Charitable Society“ ist eine Organisation mit sehr gutem Ruf. Diese Organisation arbeitet seit länger Zeit überall im Land mit sehr hoher Anzahl an freiwillige Mitarbeiter darunter auch Ärzten.

Deswegen plant der Vorstand mit dieser Organisation in Zukunft gemeinsame Interesse auf dem medizinischen Gebiet auszuüben.

Während des Vereins Besuchs in Sana`a hat Dr. Salah Al-Dumainie mehrere Operationen in verschiedene Krankenhäusern durchgeführt.

Ort:  Raum H 111

Hauptgebäude der technischen Universität Berlin

Straße des 17. Juni  135

10623  Berlin

Datum:   31.05.2014

10:15‐14:15 Uhr.

Teilnehmermitglieder:  41 Teilnehmer, davon 

37 Mitgliedern

4 Studenten 

10:00-10:05 Uhr Eröffnung des Treffes durch Dr. Al-Fakih, Yahya
10:05-10:10 Uhr Begrüßung durch den Vorstand Dr. Hamid Kamel
10:10-10:25 Uhr Begrüßung durch den jemenitischen Botschaft (Hr. Walid Al-Ethari) 
10:25-10:45 Uhr Dr. Abdulaziz Al-Mikhlafi ( Arab.-German Forum) sprach über deutsch-arabische Beziehung ( wirtschaftlich, wissenschaftlich gesundheitlich und politische Situation) und erwähnte  die starke Zunahme und Stärke der Beziehung.
10:45-11:10 Uhr Dr.  Mohamed Al-Mwalad berichtete  erstmals über den Einsatz in Taiz, die gesammelten Erfahrungen, Schwierigkeiten und erreichten Ziele.Dann Sprach er  über das Treffen mit Verantwortlichen in einem Ölkonzern in Hadramut und deren Einverständnis über eine Unterstützung eines Krankenhauses vor Ort. Es wurde von den Mitgliedern gebeten, das einer sich meldet , der vor dem Ort kommt und uns dabei weiterhelfen kann, dies zu realisieren.Zuletzt berichtete er über das Treffen mit dem Geschäftsführer des Militär-Krankenhauses in Sanaa und die mögliche Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Militärkrankenhaus in Sanaa.
11:10-11:25 Uhr Pause , gemeine Fotos 
11:25-11:40 Uhr Dr. Hamid Kamel berichtete über den 3. Einsatz von Dr. Borshchigov in Al-Hudaida, da er aus beruflichen Gründen dies nicht machen konnte. Es wurde auch ein Video darüber gezeigt. Anschließend berichtete Dr. Kamel über den 4. Einsatz in Al-Hudaida, gesammelte Erfahrung, Schwierigkeiten, Verlauf und erreichte Ziele.
11:40-12:10 Uhr Dr. Hamod Al-Tayar (Dr. Hani Mukbel konnte am Treffen wegen beruflicher Hindernissen nicht teilnehmen)  berichtete über den Finanzbericht von 2013 und dass das Bankkonto erst ab 5.2014 kostenlos geworden ist.Es wurde über die schwierige finanzielle Situation des Vereins in Anbetracht der starke Zunahme der Aktivitäten und auch Transport von medizinischen Hilfsgeräten nach Jemen und nach ausführlicher Diskussion wurde folgendes beschlossen:  • Erhöhung des ordentlichen Beitrags von 50 Euro auf 100 Euro pro Jahr für Assistenzärzte.
• Erhöhung des ordentlichen Beitrags von 50 Euro auf 150 Euro pro Jahr für Oberärzte und Chefärzte.
• Erhöhung des ordentlichen Beitrags mit Ermäßigung von 10 Euro auf 20 Euro pro Jahr
• Ehrenmitglieder sind weiterhin kostenlos.
• Die Erhöhung der Beiträgen sind ab dem 01.01.2015 gültig.
• Dies wurde Einstimmung von der Mitgliedern beschlossen.
12:10-12:20 UhrDr. Yahya Al-Fakih berichtete über die erste Spendenaktion nach Jemen ( 2 Container mit 60 Betten, 90 Matratzen usw.) und die zu erwarteten Schwierigkeiten in Jemen wegen Korruption.  Er berichtete auch über die Spendenteilung in mehreren Krankenhäusern in Jemen.
12:20-12:40 Uhr Dr. Hamod Al-Tayar berichtete über die erneute Satzungsänderung, um die Gemeinnützigkeit zu erreichen.
Dies sind als Anhang s.u. am Protokoll zu sehen. Die Veränderungen wurden einstimmig akzeptiert.
12:40-12-55 UhrAhmed Al-Kumaim ( Homepage, Entwicklung  und die Börse wurden vorgestellt ).
12:55-13:05 Uhrkurze Pause 
13:05-13:10 UhrDr. Al-Tayar berichtete kurz über die Not in Jemen und Notwendigkeit der Spenden in Jemen, insbesondere in Ramadan und wurde den Verein (Deutsch-Jemenitischer Verein für Hilfe und Entwicklung e.V., DJV)  in Berlin für Hilfsbedürftige in Jemen vorgestellt.
13:40-14:00 Uhr 
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 Offene Diskussion über den Verein, Struktur , Arbeit und Vorschläge.
Es wurde anschließend folgendes vorgeschlagen: 
• Ein Link bzw. eine Informationsplattform für Gastärzte und Ärzte aus dem Jemen über Arbeit, Gesetze usw. in der BRD.
• Auskünfte und Information über Möglichkeit einer elektronischen Mitgliedsausweis
• Broschüre über den Verein.
• Der nächste Treff ist am 16.05.2015 in Berlin
• 5. Einsatz (Reise nach Jemen) wird im April 2015 stattfinden.
• 6. Einsatz ( Reise nach Jemen )wird in Oktober 2015 stattfinden.

Vielen Dank

Der Vorstand

• Anhang zur Erlangen der Gemeinnützigkeit:

• §1 Grundsätze, Name, Sitz, Geschäftsjahr.

Vorher:

4. Das Akzeptieren der Gesetze des BRD und des Jemens

Nachher:

4. Der Verein akzeptiert der Gesetze der BRD und des Jemens.

• Vorher :

§2 Ziele und Zwecke

Nachher:

§2 Ziele und Zwecke – GEMEINNÜTZIGKEIT

• Es wurde in § 2 zusätzlich aus der Grundsätze ergänzt:

1- Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie

 eigenwirtschaftliche Zwecke. Er erstrebt daher weder Gewinn noch Überschuss.

2- Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

 Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung.

3- Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke 

verwendet  werden.  Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile oder

 in ihrer Eigenschaft  als Vorstandsmitglieder keine Zuwendungen 

 aus Mitteln der Körperschaft  erhalten. 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins

 fremd sind,  oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt 

werden.

• In § 2 

Anstelle   (  dazu dienen folgenden Maßnahmen) 

wurde folgendes genannt

(  oben genannten Zwecke werden folgendermaßen verwirklicht)

• In § 2 

Vorher 

1.1 Organisieren und Erhöhung der Bereitschaft der in BRD  

tätigen Ärzte und im Gesundheitswesen tätigen Personal  

zu humanitären Einsätzen in jemenitischen Einrichtungen 

( z. B. kostenlose Einsätze in medizinischen Einrichtungen).

Nachher: 

1.1 Organisieren und Erhöhung der Bereitschaft der in der BRD 

 und der Ärzte und im Gesundheitswesen tätigen Personals, 

vorwiegend Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 2, Satz 2 AO,  

zu humanitären Einsätzen in jemenitischen Einrichtungen 

( z. B. kostenlose Einsätze in medizinischen Einrichtungen).

• Vorher

1.5- Materielle Unterstützung der jemenitischen Institutionen und medizinischen Einrichtungen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. ( z. B. Sammeln und Transport von gebrauchten  Geräten in der BRD).

Nachher: 

1.5- Materielle Unterstützung der jemenitischen Institutionen und medizinischen Einrichtungen und entsprechend tätigen steuerbegünstigten Körperschaften des öffentlichen Rechts bei der Bewältigung ihrer Aufgaben.

 ( z. B. Sammeln und Transport von gebrauchten  Geräten in der BRD).

• 1.8-   Unterstützung der Fort- und Weiterbildungen sowohl der 

Mitglieder in BRD als auch für Ärzte und Personal im 

Gesundheitswesen  in Jemen durch verschiedene Aktivitäten und 

Veranstaltungen , nicht zuletzt Vorträge, Symposien, 

Weiterbildungsreisen, Vortragabende, wissenschaftliche Kongresse, 

Studentenaustausch, Fortbildungskursen und praktische Tätigkeiten

 ( z. B. Live- Operationen durch komplettes Team aus BRD in einem 

Krankenhaus in Jemen, Organisationen von Vorträgen in den

 Universitäten und Krankenhäusern in Jemen ) 

Hauptsätzlich durch den Vereinsmitgliedern, Ehrenmitgliedern, 

Aber auch durch Partner-Krankenhäusern und Internationale

 Institution, die unsere Arbeit unterstützt. 

Es wurde folgender Satz ergänzt 

Die wissenschaftlichen Ergebnisse sollen zeitnah 

veröffentlicht werden.

• In § 7 Auflösung des Vereins 

Vorher 

Abs. B: Der Beschluss über die Auflösung ist dann rechtskräftig, wenn die Frage des Vereinsvermögens geklärt ist. Bei Wegfall des bisherigen gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an einen gemeinnützigen Verein zur Verwendung für die Förderung der öffentlichen Gesundheitswesen in Jemen. 

Nachher

Abs. B: Der Beschluss über die Auflösung ist dann rechtskräftig, wenn die Frage  des Vereinsvermögens geklärt ist. Bei Wegfall des bisherigen gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft für die Förderung der öffentlichen Gesundheitswesen im Jemen.

Taiz von 20.10.2013 bis 24.10.2013

DJAEV-Team:

Dr. Mohamed Al-Mwalad, Chefarzt für Urologie, Cuxhaven

Dr. Sadeq Abed, Consultant Traumatologie, Militärkrankenhaus Jemen

Dr. Monzer Almortaza, Leitender Oberarzt für Urologie, Bamberg

Dr. Hamod Al-Tayar, Oberarzt für Gastroenterologie und Diabetologie,
Duisburg

Nach Ankunft in die Hauptstadt Sana'a hat das Reise-Team die Gelegenheit
gehabt sich gemeinsam zu treffen und über die Reise und die weitere Planung zu diskutieren.

 Aufgrund der Unruhen und Entführungen auf  

bestimmten Verbindungsstraßen im Jemen hat sich das Team für den Flugweg entschieden.

Am  20.10.2013 nahm das Team den Flieger Richtung Taiz.  

Nach der Ankunft hat das Team das Krankenhaus besucht und die Abteilungen sowie den diensthabende Verwaltungsleiter kennengelernt. Anschließend besuchte das Team den OP-Trakt, wo das Team die Möglichkeit hatte sich über das vorhandene Instrumentarium zu verschaffen. Leider war der Tag noch einen Feiertag wegen“ Opferfest“. Bei dieser Besichtigung wurde unser Team oft gefragt: warum der Augenarzt nicht mitkam.

Die Nachfrage bei Augenoperationen ist zu groß.

Zur Erinnerung: Wir haben vor unserer Reise in den Jemen mit dem zuständigen Augenarzt in dem Krankenhaus Kontakt aufgenommen. Er hat uns dabei mitgeteilt, dass zurzeit kein Bedarf an einen Augenarzt bestehe. 

Am nächsten Tag begann das Team seine Tätigkeit mit der Teilnahme an der Morgenbesprechung des Krankenhauses (Alle Abteilungen vertreten), dabei wurden allen Patienten vorgestellt, die in den Feiertagen aufgenommen worden sind.

Anschließend fand eine Vorstellung unseres Teams statt.

Der einzige ärztlicher Kollege, der sich am ersten Tag, aber auch über die ganze Zeit,  um unser Team gekümmert hat, war der urologische Kollege Dr. Nabil Al-Mogalis.  Der zuständige internistische Kollege war noch im Urlaub und der Traumatologe war in Dienstfrei.

Das Team mit Dr. Thaalnon Taleb, Traumatologe (2. von links) und Dr. Nabil Almogalis, Urologe ( 3. von links im  linken Bild)

Das Team hat die Ambulanz besucht. Es handelt sich um mehrere Untersuchungsräume mit etwa 2 bis 3 Zimmer pro Fachrichtung. Das Team begann seinen ersten Tag mit Sprechstunden. Für unser Team war eine Anmeldestelle eingerichtet, wo jeder Patient sich dort anmelden kann. Die Patienten müssten lediglich nur 25% der Kosten übernehmen (500 Rial) und bei Operationen 30%. 

Pro Sprechzimmer wurden pro Tag 25 bis 30 Patienten untersucht. Insgesamt 70 bis 80 pro Tag. 

Die Patienten kamen aus dem gesamten Jemen, von Saada (westlich des Landes) bis Hadramout (östlich des Landes). Bei einigen der Patienten handelte es sich um Jugendliche von „Shabab Althawra“.  Durch das Engagement   urologischen Kollege dort, Dr. Al-Mogalis, sowie die Anwesenheit von 2 Urologen von unserem Team liefen auch neben der urologischen Sprechstunden täglich Operationen. Dr. Sadeq Abed hatte die Möglichkeit zu Operieren.

Insgesamt wurden 20 OPs unterschiedlicher Schwergrad durchgeführt.

Die Arbeitszeiten waren von 8 bis 16 Uhr. 

Nebenaktivitäten:

Vor unserer Reise haben wir erfahren, dass Hammerforum ihre Aktivitäten im Jemen, aufgrund von Einmischen der Verantwortlichen in Al-Thawra Hospital-Taiz in ihrer Angelegenheiten, abstellen möchte.

Wir haben der Vertreter des Hammerforums im Jemen, Dr. Ali Alzakami, getroffen, der uns mehr über die Situation erklärt hat. Dafür vereinbarten wir einen Termin am vierten Tag unserer Reise um 8 Uhr bei dem Gouverneur in Taiz, Herr Shawqi Hail, um mit ihm über die Situation zu sprechen und eine Lösung zu finden, dass das Hammerforum doch im Jemen bleibt. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite, da das Team mehr als  halbe Stunde in seinem Büro wartete, musste das Team  ins Krankenhaus zurück, weil die Patienten auf unser Team warteten.

Wir haben ihn trotzdem eine SMS geschickt und mit seinem Sohn, den wir zufälligerweise getroffen haben, eine Nachricht mitgegeben. Wir haben mittlerweile vor kurzem erfahren, dass Hammerforum doch im Jemen bleibt.

Nach unserem Rückkehr aus Taiz gab es ein Meeting von Dr. Mohamed Al-Mwalad mit dem Stellvertreter und einige Projektleiter des National Ölunternehmen – Masila in Sanaa. Das Unternehmen arbeitet in Hadramout und engagiert sich für Hilfsprojekte in der Region. Das kommende Projekt soll im Gesundheitssystem sein. Das Unternehmen ist bereit mit uns zu arbeiten. Über die weiteren Details werden  wir im nächsten Vereinstreffen besprechen.

Ein anderes Treffen erfolgte zwichen Dr. Mohamed Al-Mwalad von DJAEV und Dr. Khaled Al-Kohlani, Vorsitzender der Jemenitischen Gesellschaft für Urologie. Hier wurde hauptsächlich über zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen von Workshops sowie Fort- und Weiterbildungen diskutiert.

Bei diesem Treffen erfolgte die Besichtigung  von Al-Ordy Krankenhaus im Verteidigungsministerium.

Später Rückkehr nach Deutschland.

Unser spezieller Dank geht an Dr. Nabil Al-Mogalis, consultant der Urologie in Yemen International Hospital, für sein Engagement. 

Der Dank gilt auch an unseren Kollege Dr. Sadeq Abed, der trotz seiner Erkrankung mit Fieber, die Sprechstunde sowie OP durchgeführt hat.

Bemerkungen: 

Dr. Abed und Dr. Al-Tayar haben fast die ganze Zeit ohne Schwester gearbeitet.

Der Bedarf an Diabetologen , insbesondere Kinderdiabetologen ist sehr groß ( leider gibt’s  noch kein Schulungsmaterial und keine Schulung für Diabetiker ( weder Erwachsene noch Kinder). 

Die Therapie der Kinder erfolgt nach einem sehr starren Schema für Erwachsene und muss  noch durch den DJAEV Änderungen und Hilfe (Schulungsmaterial, Workshops für Ärzte usw.)  dringend geplant und durchgeführt  werden.  

Es war für uns eine sehr interessante und schöne Erfahrung, dass man so zusammenfassen kann: “es hat sich gelohnt“. Wenn jemand spezielle Frage hat, kann uns jederzeit kontaktieren.

Am 06.04.2013 sind 4 Ärzte aus unserem Verein nach Jemen geflogen. Das Ziel war einen Blick über die Gesundheitssituation im Lande zu schaffen und Möglichkeit einer Hilfe zukünftig zu planen.

Der Besuch war mit dem medical Camps Program in Gesundheitssituation der Republik Jemen organisiert. Der Ort des Einsatzes war in Al Hudaydah einer Hafenstadt auf dem roten Meer im Westen des Landes.

Das Team bestand aus zwei Chirurgen, einem Gastroenterologie, einem Diabetologie und einem Anästhesist.

Unser Besuch war vorher bei der Klinik Leider nicht angekündigt, sodass sich am ersten Vormittag eine große Zahl von Patienten vorgestellt wurden und rasch das OP-Programm für die nächsten Tage festgestellt.

Verlauf des Einsatzes

• Wir sind am Samstag den 06.04.13 von Frankfurt nach Sanaa geflogen. Im Flugzeug haben wir eine große Gruppe ( 20 Personen aus dem Hammer-Forum mit Leitung vom Herrn Dr. Theophylaktos Emmanouilidis getroffen. Dort haben wir uns unterhalten und wurde uns einige Erfahrung des Hammer-Forums berichtet und wurde vereinbart, das wir in Zukunft gemeinsam arbeiten werden.

• Am Sonntag den 07.04.2013 ca. um 15:00 sind wir nach unserem Zielort “Al Hudaydah” geflogen (die Tickets wurden vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt). Am Sonntagabend haben wir das Krankenhaus besucht. Dort könnten wir keine Vorankündigungen sehen.

• Vom Montag den 08. bis Donnerstag den 11.04.13 arbeiteten wir 4 Tage lang, von 08:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr.

• Dr. Alansi und Dr. Musver haben zuerst in einer Ambulanz gearbeitet und die klinischen Operationen durchgeführt. Die mittel- und großen Operationen wurden dann am 09. und 10.04.13 durchgeführt. Es gab Leider keine Möglichkeit laparoskopisch zu operieren.

• Dr. Al-Tayar hat in der Ambulanz gearbeitet (Allgemein aber auch ein paar diabetologische Fälle behandelt). Es gab Leider keine Möglichkeit einer Endoskopie ).

• Am Donnerstagabend den 11.04.2013 sind wir um 18:00 Uhr von Al-Hudaydah nach Sanaa zurückgeflogen und am Freitag den 12.04.13 nach Deutschland zurückgeflogen.

Fazit:

• schlechte Organisation des Ministeriums

• sehr armer Gegend ( die Patientin waren viel trotz fehlender Vorankündigung und einige sind dickt nach Fajergebet ca. um 05:00 ins Krankenhaus angekommen um auf uns über 2 Stunden zu warten).

• Dr. Kamel konnte einige Pfleger in der Anästhesie viel Tipps und Informationen weitergeben, die auch akzeptiert wurden und weiter praktiziert wurden.

• Dr. Al-Tayar hat 2 Ärzte die Sonographie einiger Maßen und grob beigebracht ( In Jemen sind für Sonographie nur von Radiologen zuständig).

• Zusammenarbeit mit Organisationen wie Hammer-Forum, um Erfahrung und Tipps zu lernen, ist sehr essentiell.

• Aus der Erfahrung und Erfahrung des Hammer-Forums, lohnt sich ein fester Sitz im Jemen, wo man unabhängig und kostengünstig die Patienten behandeln kann.

• In dem festen Sitz soll von uns und von den Spenden gute Geräten und Instrumentarium mit der Zeit gesammelt werden und feste Aktionen planen, um besser zu organisieren und Patientenkollektiv zu wählen.

• Die primäre Behandlung soll (wie in Deutschland) von nicht Fachärzten durchgeführt werden und die komplizierten Fälle weiter an Fachärzten weitergeleitet werden.

• Es lohnt sich auch im weiteren Verlauf einige Kurse, Fortbildungen und Veranstaltung durchzuführen, um das Ärzteniveau zu erhöhen ( das ist wichtiger als nur einige Patienten zu behandeln).

• Es ist ratsam nächste Aktion mit dem Hammer-Forum durchzuführen, um von denen die Organisation kennenzulernen und das Krankenhaus anzuschauen (um einige Fehler zu vermeiden und die Erfahrung zunutzen).

Vielen Dank für alle, die an dieser Aktion mit gemacht

Der Vorstand 2013

Deutsche Kreditbank AG
Kontoinhaber: DJAEV e. V.
BIC: BYLADEM1001
IBAN: DE22 120 30000 1020 48 47 45
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